Zum Inhalt springen

... Fortsetzung Die Zeit nach dem II. Vatikani-schen Konzil

Durch die eben beschriebenen Arbeiten wurde in der Pfarrkirche ein Sakralraum geschaffen, der es der Gemeinde ermöglicht, Gottesdienste den heutigen Anforderungen entsprechend zu feiern und das heutige Kirchenverständnis, das durch das II. Vatikanum (wieder) erweckt wurde, zum Ausdruck bringen kann.

Bereits unter Geistl. Rat Konrad Seeberger wurde der Kauf einer neuen Orgel für die Pfarrkirche beschlossen, die 1988 von der Passauer Orgelbaufirma Eisenbarth installiert wurde. Pfarrer Gerhard Secknus initiierte die Anschaffung einer neuen Orgel für die Filialkirche in Thüngfeld. Der Vorschlag wurde im Mai 1992 ebenfalls von der Firma Eisenbarth verwirklicht.

1995 wurde die seit Jahren baufällige Antoniuskapelle in Thüngfeld abgebrochen und - finanziert durch private Spenden - detaillgetreu wieder aufgebaut; seitdem werden dort wieder regelmäßig Andachten von den Gläubigen abgehalten.

Einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Pfarrei stellt der Neubau des 4gruppigen Kindergartens St. Johannes dar, nachdem der 1965 / 1966 unter Pfarrer Konrad Seeberger errichtete Kindergarten nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entsprochen hatte. Die Trägerschaft für diese Einrichtung liegt wie für die Schwesternstation auch seit 1965 bei den Kirchenstiftungen Schlüsselfeld und Thüngfeld. Die Kinder konnten den neuen Kindergarten nach 14monatiger Bauzeit am 06. Okto-ber 1997 beziehen. Die feierliche Segnung erfolgte am 15. November durch den damaligen Leiter der Bauabteilung des Erzbischöflichen Ordinariats Bamberg, Domkapitular Prälat Klemens Fink.

1999 wurde nach vielen Jahren der Planung die Heuchelheimer Filialkirche St. Josef renoviert und in diesem Zusammenhang vom Dipl.-Theologen und Bildhauer Franz Hämmerle aus Windach am Ammersee der gesamte Chorraum neu gestaltet.