Heiliges Grab in Thüngfeld

Moderne Neugestaltung
Das Mesnerehepaar Bernadette und Josef Krug hat in den letzten Tagen das Hl. Grab in der Filialkirche St. Bartholomäus in Thüngfeld neu gestaltet. Errichtet wird die Darstellung vor dem im letzten Jahr geweihten Zelebrationsaltar, dessen Altarblock den Hintergrund für die Grabhöhle bildet und so an das Felsengestein und auch den „schweren Stein vor dem Eingang des Grabes“ in Jerusalem erinnert. Zu erkennen ist im auch das Metallkreuz, auf dem die Altarplatte ruht und das auf den Kreuzestod Jesu hinweist. Die leicht seidig glänzenden weißen Tücher, die das Hl. Grab umgeben symbolisieren die Leinenbinden und Grabtücher, die den Leichnam Jesu umgaben. Die grünen Tücher und Blumen, die den Grablegechristus umgeben, sind das Zeichen der Hoffnung auf die Auferstehung und geben den Sinn des Textes „Aus dem Grab ersteht das Leben – die neue Schöpfung ist vollbracht“ aus dem Kreuzweg wieder. Auf dem Grab wird das Allerheiligste in der pröls`schen Dornenkronenmonstranz zur Anbetung ausgesetzt. Um die Schlichtheit und die Trauer des Karfreitags deutlich zu machen, werden nach alter Tradition die Altäre abgeräumt und jeglicher Schmuck entfernt. Deshalb wurde in der Thüngfelder Kirche auch bereits die Figur des Kirchenpatrons aus dem Hochaltar genommen. In die während der Kartage freien Öffnung wird dann an Ostern „der Auferstandene“ gestellt. Die Kirche in Thüngfeld ist am Karfreitag während des Tages geöffnet. Nach der Liturgie um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche zieht die traditionelle Karfreitagsprozession zum Hl. Grab. Die sich anschließende stille Anbetung endet um 18.30 Uhr mit der Heilig-Grab-Andacht „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Auch am Karsamstag kann das Heilige Grab besucht werden.