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Innensanierung der Schlüsselfelder Pfarrkirche abgeschlossen

Innensanierung 2020
Datum:
Veröffentlicht: 22.12.20
Von:
B. Neuner

Nach einer erfolgreichen Innensanierung, ist die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer Schlüsselfeld wieder geöffnet. Am zweiten Advent wurde mit einem Eröffnungsgottesdienst die Pfarrkirche allen Bürgerinnen und Bürgern wieder zugänglich gemacht.

Die Pfarrkirche wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 14. Jh. erbaut und hat seitdem zahlreiche Veränderungen und Ergänzungen erlebt. Trotzdem bildet sie heute mit ihrer Vielfalt der Kunstrichtungen, von der Strenge der Gotik über die Heiterkeit des Barocks bis hin zur zeitgenössischen Kunst, eine erstaunliche Harmonie und Ruhe. Den optischen Mittelpunkt bildet der barocke Hochaltar mit dem Altarbild der Verkündigung Mariens und dem reich verzierten Rokoko Prunktabernakel von Johann-Peter Wagner. Der Hochaltar war ursprünglich für die Würzburger Universitätskirche geschaffen und musste nach dem Erwerb für die Schlüsselfelder Pfarrkirche erst eingepasst werden.

1994 wurde der Altarraum neu gestaltet und die gesamte Kirche grundlegend renoviert. Die Lösung erforderte verschiedenen Veränderungen im Chorraum, um so für einen Zelebrationsaltar und einen Ambo aus rotem Mainsandstein großzügig Platz zu schaffen. Weihbischof Werner Radspieler setzte die Reliquien der heiligen Märtyrer Faustus und Amanda ein und weihte den neuen Volksaltar, Ambo und Taufstein.

Im Jahr 2017 wurde die Kirche von außen umfangreich saniert, die erneut notwendige Innensanierung jedoch auf das Jahr 2020 verschoben.

Für die Pfarrei Schlüsselfeld geht mit dieser Sanierung der Pfarrkirche ein großer Wunsch in Erfüllung und ein arbeitsintensives Jahr zu Ende. Es ist erfreulich, dass die Baustelle über acht Monate unfallfrei abgewickelt werden konnte. Unsere Pfarrkirche erstrahlt im neuen Glanz. Der westliche Eingangsbereich wurde senioren- und behindertengerecht gestaltet. Auch eine Nische für das stille Gebet mit der Statue Maria Immaculata, Opferkerzen und einem Gedenkbuch für die Verstorbenen, konnte realisiert werden. Die Heizung wurde erneuert. Die Bänke bekamen neue Knie- und Sitzpolster. Für Hörgeräteträger wurde eine induktive Höranlage eingebaut. Das Beleuchtungskonzept für Chor und Kirche wurde neu erstellt. Alle Heiligenfiguren sowie der Altar wurden restauriert. Die Orgel wurde gereinigt und einer Neuintonation unterzogen. Die Sakristei wurde mit einer neuen modernen Inneneinrichtung ausgestattet.

Der verantwortlichen Architektin Patricia Hanika gebührt für die Planung und Bauleitung ein besonderer Dank.

Ebenso herzlichen Dank an Diözesanarchitekt Herbert van Beek für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Allein 24 Baustellenbesprechungen mit Pfarrer Dettenthaler und der Kirchenverwaltung zeigen, wie viele Abstimmungsgespräche für diese Sanierung nötig waren.

Die Kirchenverwaltung bedankt sich bei Statiker Thomas Leyh und den beteiligten Firmen, Fa. Rabenstein für die Innengerüsterstellung, Fa. Hofmann für die Restaurierung der Ausstattungsgegenstände, Fa. Friedmann für die Restaurierung der Raumschale, Fa. Wiltschke für die Elektroinstallation, Fa. Eisenbarth für die Arbeiten an der Orgel, Fa. Weißbeck für Risseverpressen, Fa. Pröls Haustechnik für die Sanitärinstallation, Fa. Hassler für die Schlosserarbeiten, Steinmetz Gjidoda und Steinmetz Klesse für die Natursteinarbeiten, Fa. Zimmermann für Schreinerarbeiten (Sakristei), Fa. Michael Otto für Schreinerarbeiten (Kirchenraum) und Fa. Baier für Polsterarbeiten.

Unserem Mesnerteam Grete Ott, Jürgen Kromer und Uschi Schuster gebührt ein großer Dank für das Aus- und Einräumen der Kirche und der Sakristei. Für die vielen freiwilligen Arbeitsstunden unter der Leitung von Jürgen Kromer: herzlichen Dank. Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei allen, die immer wieder Reinigungsarbeiten übernommen haben, bei Frauen und Männern, die letztendlich die Kirche geputzt haben.

Trotz einiger zusätzlicher Maßnahmen bewegen wir uns mit 460.903,56 € geringfügig über die erstellte Kostenberechnung. Das ganze Projekt konnte nur durch die Zuschüsse der Erzdiözese Bamberg (65 %), der Stadt Schlüsselfeld 5 % und der großen Spendenbereitschaft der Bevölkerung realisiert werden.

 

Herzlichen Dank allen ehrenamtlich Tätigen in den verschiedenen Gremien der Pfarrei so wie allen, die während des Jahres, gesehen oder ungesehen, ihre Zeit in verschiedene Dienste stellen.

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und für das neue Jahr alles Gute, vor allem Gesundheit und Gottes Segen.

Kirchenverwaltung Schlüsselfeld Georg Dennert Kirchenpfleger

Innensanierung 2020
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