Maria – ein Lichtblick für unsere Zukunft

Viele Schlüsselfelder bei der Wallfahrt nach Dettelbach
Traditionell am Sonntag nach dem Fest Maria Geburt fand auch in diesem Jahr die Schlüsselfelder Wallfahrt der Pfarrei St. Johannes d. T. nach Dettelbach statt.
Bereits in den frühen Morgenstunden machten sich die Fußwallfahrer unter der Leitung von Bürgermeister Georg Zipfel auf den Weg. In den Kirchen in Heuchelheim, Geiselwind, Wiesentheid und Düllstadt sowie an einem Bildstock im Rüdener Schlosspark betrachteten sie Stationen aus dem Leben der Gottesmutter und wie Maria damit für die Zukunft der Kirche, der Gesellschaft und jeden ganz persönlich richtungsweisend sein kann. Im Laufe des Vormittags starteten auch die Radwallfahrer mit Sabine Litz, Josef Butterhof und den Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Schlüsselfeld, die ebenfalls das Leitwort in verschiedenen Stationen betrachteten. Im Pfarrsaal von Wiesentheid nahmen beide Gruppen jeweils mit Begeisterung das in diesem Jahr erstmals von der Feuerwehr zum Selbstkostenpreis angebotene Mittagessen ein. Mit Christine Wittenbauer fuhr schließlich die Busgruppe zunächst nach Würzburg zu einem Morgenlob in der Allendorf-Kapelle im Mutterhaus der Erlöserschwestern und anschließend nach Dettelbach, wo sie nach dem Kreuzweg die anderen Wallfahrer erwarteten.
Am späten Nachmittag zogen die verschiedenen Gruppen zusammen mit vielen weiteren Schlüsselfeldern in Dettelbach ein. Ausgehend vom diesjährigen Leitwort ging Diakon Georg Paszek in der Predigt des von Pfarrer Norbert Geyer zelebrierten Wallfahrtsamtes darauf ein, wie und warum Maria die Menschen lehren kann, in einer glaubensstarken Haltung immer neu, gerade auch in den vielfältigen Sorgen, Belastungen, Nöten und Ängsten des alltäglichen Lebens, ihr Ja zum Leben und zum Willen Gottes zu sprechen, so, wie Maria ihr Ja von Nazareth immer wieder in ihrem Leben und zum letzten und schwersten Mal unter dem Kreuz gesprochen hat.
Parallel zum Wallfahrtsamt feierten die Jüngsten einen Kleinkindgottesdienst im benachbarten Franziskanerkloster. Vor dem Schlußsegen zogen sie dann stolz mit ihren selbstgebastelten „Wallfahrtsbildern“ ein und stellten sich zum offiziellen Bildträger der Pfarrei Schlüsselfeld.
Nach dem obligatorischen Auszug mit dem Umrunden des Gnadenaltares fuhren die Teilnehmer mit Bussen und vielen Privat-PKW nach Schlüsselfeld zurück. Dort wurden sie schon von ihren Angehörigen erwartet und zogen am Abend mit einer Lichterprozession zum Abschluß in die Pfarrkirche ein, wo sie ein dankbares Te Deum anstimmten.