Pilgerweg von Freising nach München

Pilgerweg von Freising nach München
Bamberg. (bbk) Am Papstgottesdienst in München nahm auch eine Pilgergruppe der Diözesanstelle Berufe der Kirche des Erzbistums Bamberg teil. Bereits am Freitag fuhren die 70 Teilnehmer, darunter viele Jugendlichen und junge Erwachsene, nach Freising, um von dort nach einem abendlichen Taizè-Kreuzweg am Samstag zu Fuß nach München zu pilgern. 24 km ging es an der Isar entlang. Nach Gebeten und Meditationen erreichten die Pilger am frühen Nachmittag die Innenstadt, wo sie sich gleich zum Marienplatz begaben und die meisten einen optimalen Platz in unmittelbarer Nähe der Mariensäule fanden, von wo aus sie gespannt auf der Großbildleinwand die Ankunft des Papstes und seinen Weg durch die Innenstadt verfolgten. Die Stimmung war großartig und die Freude auf dem mittlerweile vollen Marienplatz beim Eintreffen des Papstes riesig. Beeindruckend war vor allem die Innigkeit des Papstes bei seinem Gebet. Am Sonntag verließ die Gruppe bereits vor 3.00 Uhr ihr Quartier in der Abtei St. Bonifaz, um mit der ersten U-Bahn zum Messegelände zu fahren und dort gleich nach der Öffnung um 4.00 Uhr die Plätze in direkter Sichtweise zum Papstalter einnehmen zu können. Das Angelus-Gebet, der Rosenkranz sowie das Morgenlob mit vielen schönen Liedern und Gebeten verkürzten die Wartezeit und ließen die Müdigkeit und vor allem auch die Kälte vergessen. Das Ziel und der Höhepunkt des Pilgerweges war die Eucharistiefeier mit dem Heiligen Vater. Gebannt verfolgten alle seine Predigt und waren begeistert über seine deutlichen und doch wohlwollenden Worte, die immer wieder von Applaus unterbrochen wurden. Nach zwei kurzen Nächten auf Isomatten, Fußweg, stundenlangem Stehen, vielen Gebeten und vielen begeisternden Eindrücken traten die müden Pilger den Heimweg an. Vor allem die jungen Leute waren sehr beeindruckt, denn sie hatten hautnah erlebt, dass das Motto dieser Tage "Wer glaubt, ist nie allein" tatsächlich wahr ist und dies vor allem bei solchen Gelegenheiten ganz deutlich spürbar werden