Schlüsselfelder Krippenvielfalt
Die Schlüsselfelder Altstadt mit dem typisch fränkischen Marktplatz mit seinen stattlichen Häusern und dem Petrusbrunnen im Mittelpunkt erstrahlt seit vielen Jahren in der Advents- und Weihnachtszeit im Lichterglanz der Sterne und Christbäume. Bereits vor einigen Jahren wurde vom Team des Stadtmuseums die sog. Gräbners-Krippe aus Eckersbach in liebevoller Kleinarbeit restauriert und zunächst im Stadtmuseum und schließlich auf Dauer in einem Raum des Schlüsselfelder Stadttores aufgestellt. Jeweils an den Sonntagen im Advent finden dort verschiedene Veranstaltungen statt.
In diesem Jahr kommt noch ein weiteres Highlight dazu: eine große Krippe neben dem Petrusbrunnen, in der ab dem 1. Advent in wechselnden Bildern das Geschehen von Bethlehem gezeigt wird. Verantwortlich dafür zeichnen die Schlüsselfelder Krippenfreunde – ein Verein, der eigens zu diesem Anlaß gegründet wurde und durch seine Initiative und viele verschiedene Aktionen wesentlich zur Verwirklichung dieses Projektes beigetragen hat.
Zudem laden natürlich ab Weihnachten die verschiedenen Krippen in den Kirchen zum Verweilen und Betrachten ein. So entsteht in diesem Jahr erstmals in Zusammenarbeit der Schlüsselfelder Krippenfreunde, der Pfarrei Schlüsselfeld und der Stadt Schlüsselfeld ein kleiner Krippenweg, nachdem durch die Leihgabe des Schlüsselfelder Holzschnitzers Simon zusätzlich in der Marienkirche eine orientalische Krippe und im Stadtmuseum sogar zwei größere Krippen zu bewundern sind.
Die einzelnen Stationen des Krippenweges sind demnach:
die Pfarrkirche Schlüsselfeld
das Stadtmuseum
die Krippe am Marktplatz
die Gräbners-Krippe im Stadttor
die Marienkirche
die Kirche in Thüngfeld
sowie die Kirchen in Eckersbach und Heuchelheim.
Das Stadtmuseum sowie die Krippe im Vortor sind jeweils am Sonntag von 11 – 16 Uhr geöffnet. Die Kirchen können in der Weihnachtszeit ganztägig besucht werden.