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Unser neuer Pfarrer stellt sich vor

Pfarrer Erhard Schupp
Datum:
Veröffentlicht: 1.9.07
Liebe Gemeindemitglieder! Der Wechsel von einer Pfarrstelle in die andere Pfarrei ist für die Priester keine leichte Sache. Da ist das Recht der Gemeinde, von ihrem neuen Pfarrer etwas zu erfahren, - denn schließlich leben die Menschen mit ihrem Pfarrer voraussichtlich auf Jahre zusammen - und andererseits weiß der „neue“ Seelsorger, wie wichtig es für ihn ist, von der Gemeinde getragen zu werden.

Liebe Gemeindemitglieder!

Der Wechsel von einer Pfarrstelle in die andere Pfarrei ist für die Priester keine leichte Sache. Da ist das Recht der Gemeinde, von ihrem neuen Pfarrer etwas zu erfahren, - denn schließlich leben die Menschen mit ihrem Pfarrer voraussichtlich auf Jahre zusammen - und andererseits weiß der „neue“ Seelsorger, wie wichtig es für ihn ist, von der Gemeinde getragen zu werden.

Der Spruch von Carles de Foucauld – gleichzeitig auch mein Primizspruch: „Es gehört zu deiner Berufung, das Evangelium von den Dächern zu rufen, nicht (nur) durch dein Wort sondern durch dein Leben“ war bis heute für mein seelsorgliches Leben prägend.

1950 in Neuwied am Rhein geboren, verbrachte ich meine Kinder- und Jugendzeit in der Obhut von Ordensschwestern aus der Kongregation der Salvatorianerinnen. Noch heute stehe ich mit dem Kinderheim in enger Verbindung. Nach einer Bäckerlehre und Kochtätigkeit, legte ich 1977 auf dem zweiten Bildungsweg am Theresianum in Bamberg mein Abitur ab. Es folgte dann das Theologiestudium an den Universitäten Bamberg und Freiburg im Breisgau. Im Bamberger Dom wurde ich 1983 zum Priester geweiht. Einer fünfjährigen Kaplanzeit folgte 1988 meine Bewerbung auf die Pfarrei Heilig Geist in Ludwigsstadt (Frankenwald). In den fast zwei Jahrzehnten meiner seelsorglichen Tätigkeit lernte ich durch zusätzliche Pfarreiadministrationen (zur Zeit von sieben Kirchengemeinden im Pfarreienverbund Rennsteig) den oberen Frankenwald schätzen und lieben.

Nun wechselt jetzt mein Lebensweg aus dem Frankenwald und mündet ein in den Steigerwald in die Pfarreien Achlüsselfeld, Aschbach und Reichmannsdorf.

Ich muss zunächst sagen: Ein genaues Programm für unseren gemeinsamen Weg kann ich nicht vorlegen; denn was zu tun und mit mir und den Verantwortlichen der Pfarrei möglich ist, entwickelt sich erst langsam aus dem gegenseitigen Kennenlernen. Der Weg entsteht im Gehen. Unser Ziel muss es immer sein, diese Gemeinde zur Ehre Gottes und zum Wohle der Menschen zu bauen.

Mit Gottes Hilfe und Segen hoffe ich, dass es gelingen wird.

Ihr Pfarrer

Erhard Schupp