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Was uns derzeit beschäftigt....

Datum:
Veröffentlicht: 27.3.26
Von:
B. Neuner

„Aber die Kirche hat doch Geld….“

Wir haben Gebäude, schöne und prächtige, denkmalgeschützte Kirchen, Pfarrhäuser und mehr oder minder wenig genutzte Pfarrzentren. Und alle diese Gebäude wollen gepflegt, unterhalten und erhalten werden – jeder Hausbesitzer weiß, was das bedeutet.

„Aber die Kirche hat doch Geld….“ Dieser Satz begegnet mir immer wieder und falls er jemals zutreffend war, so ist er es derzeit immer weniger – leider.

Wir haben Gebäude, schöne und prächtige, denkmalgeschützte Kirchen, Pfarrhäuser und mehr oder minder wenig genutzte Pfarrzentren. Und alle diese Gebäude wollen gepflegt, unterhalten und erhalten werden – jeder Hausbesitzer weiß, was das bedeutet.

Und das Budget, das jede unserer Pfarreien von den Kirchensteuereinnahmen aus Bamberg zugeteilt bekommt, ist an die Katholikenzahl gekoppelt und hier machen Austritte und weniger Taufen auf Dauer einen Unterschied.

Im Jahr 2025 ist die Katholikenzahl in unserer Erzdiözese Bamberg wieder um 3% (17.067 Personen weniger als 2024) auf 557.442 Katholiken gesunken.

Durch die geänderten Zuschussrichtlinien kommt man bei größeren Sanierungsmaßnahmen mit dem Eigenanteil schneller in eine kritische Lage. Noch haben wir halbwegs Geld und personelle Ressourcen, müssen aber unsere sinkenden Mittel sparsam einsetzen. Und noch können wir Zukunft gestalten – darum hat unser Erzbischof Gössl den Prozess „Entscheiden und handeln“ gestartet und uns aufgefordert, die Zukunft der Kirche in unserer Erzdiözese Bamberg zu gestalten.

Für die Hauptamtlichen Mitarbeiter

Petra Kleineisel