1979 hat alles angefangen. Auf Initiative des damaligen Stadtpfarrers 1979 Konrad Seeberger wurde der Kirchenchor gegründet Der Grundstein war bereits durch die bestehende Choralschola gelegt worden. Unter der Leitung von "Dirigent' Pfarrer Seeberger hat sich eine kleine Zahl junger Leute zusammengefunden, um einfache 3 stimmige Kirchenlieder einzustudieren. Am Klavier saß damals der erst 14 Jahre alte und spätere Dirigent Gerd Schaller.
Zitat aus einem Chorbrief (Mitgliederwerbung): ...Also gebt Euch einen Ruck! Angst braucht keiner haben. Bei unserem "Amateurchor" darf (bei der Probe!) auch einmal ein g für ein fis gesungen werden. Ich lade Euch herzlich ein. Mit freundlichem Gruß Seeberger Pfarrer und Amateurdirigent. Ist bei Aufführungen nie dabei. Wenn`s schief geht, sind die andern schuld!??"
Gerd Schaller übernimmt als Dirigent die Leitung des Chores. Die kleine Chorgemeinschaft wächst zusammen und zeigt ihr Können bei der musikalischen Gestaltung von Festtagsgottesdiensten. Für viele der damaligen Sängerinnen und Sängern unvergessen, der mehrtägige Chorausflug nach Wien und Mariazell. (Musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes in der Basilika; der oder die "Tropfen" beim Heurigen hatten es in sich; fröhlicher Abend am Brunnen in Mariazell mit Gitarre und Gesang)
Erste Teilnahme am Weihnachtskonzert in der zu dieser Zeit bitterkalten Klosterkirche in Ebrach (Beginn einer über Jahre andauernden Tradition). Zahlreiche Gestaltungen von Gottesdiensten. Das Repertoire wird erweitert. Die ersten Messen werden einstudiert. (nach oben)
Der erste Musikabend mit weltlicher Musik im vollbesetzten Pfarrsaal war ein großer Erfolg. Der Chor und die Solisten Heinz Sendner (Klavier), Peter Messingschlager (Bariton) stellten Werke von Komponisten der Klassik und Romantik vor. So erklang u.a. der bekannte Gefangenenchor aus Verdis Oper "Nabucco" das spritzige Operettenlied "Champagner her" sowie von Mendelssohn Bartholdy "0 Täler weit, o Höhen". Weitere Höhepunkte waren Auftritte anlässlich der 650 Jahr Feier der Stadt Schlüsselfeld und die Teilnahme am Adventskonzert in der Pfarrkirche Ebelsbach. Unvergessen die Gastfreundschaft der Ebelsbacher bei der anschließenden ausgiebigen Brotzeit und der Zimbelstern der Orgel.
Ausflung nach HeidelbergIm Mai veranstaltet der Chor sein zweites weltliches Konzert. In der Volksschulaula wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben Klaviermusik erklingen Opernchöre wie das "Trinklied" von Verdi oder der Männerchor "Sprühe Flamme!“ aus "Der Waffenschmied“ von A. Lortzing mit Original Amboss Begleitung. Beeindruckend für die Zuhörer auch das rhythmische "Ecce gratum" aus der "Carmina Burana“ von Carl Orff. Im Herbst findet in der Marienkirche ein geistliches Konzert statt. Zu hören sind u.a. die "Messe in G“ von Schubert und das "Halleluja' aus Händels" Messias'. (nach oben)
Ein Erlebnis der besonderen Art: Der Chor wird für eine Privatgeburtstagsfeier auf Schloss Mainberg bei Schweinfurt engagiert. Mit im Programm das Fränkische Landesorchester und Sopranistin Elisabeth Meschederu. Höhepunkt des Jahres ist das Herbstkonzert in der Pfarrkirche mit Solisten und mit Mitgliedern des Jugendorchesters Bamberg, Wenige Tage danach trauert der Chor um seinen Gründer, Pfarrer Konrad Seeberger, der am 29.09.1988 völlig überraschend verstirbt. Musikalische Gestaltung des Requiems am 03.10.1988. Einweihung der neuen Eisenbarth Orgel in der Pfarrkirche durch Domkapitular Hans Wich.
Chorausflug in die Schweiz Aufenthalte in Luzern, Maria Einsiedeln 1989 und auf den Spuren des Heiligen Klaus von der Flue. Im Juli musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes bei Pfarrer Kräck in Hof und einer Andacht in der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen. Gestaltung des Einführungsgottesdienstes von Pfarrer Gerhard Secknus. Im September feiert der Chor sein zehnjähriges Bestehen mit einem Konzert in der Pfarrkirche. Aufgeführt wird die "Paukenmesse" von Joseph Haydn mit Gesangssolisten und Mitgliedern der Bamberger Symphoniker.
Aufführung Oratorium
Uraufführung der von Gerd Schaller komponierten "Johannespassiori" im Festgottesdienst am Palmsonntag in der Pfarrkirche. Auftritt beim Festkommers zum 100 jährigen Jubiläum des Gesangvereines Schlüsselfeld. Im Oktober Aufführung des Oratoriums "Die Schöpfung" in der festlichen Atmosphäre des Kaisersaales im Kloster Ebrach mit Solisten und Mitgliedern der Bamberger Symphoniker. Am 2. Weihnachtsfeiertag Uraufführung der Weihnachtsgeschichte von Gerd Schaller in der Klosterkirche Ebrach. (nach oben)
Requiem für den im Januar 1991 verstorbenen Pfarrer Gerhard Secknus. Im Juli 1991 Konzert „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn im Kaisersaal Ebrach mit Mitgliedern der Bamberger Symphoniker. Musikalische Gestaltung des Einführungsgottesdienstes von Pfarrer Otto Münkemer. Aus beruflichen Gründen beendet Gerd Schaller nach 14 Jahren seine Tätigkeit als Dirigent des Kirchenchores. Nachfolgerin wird die aus den eigenen Reihen stammende Schülerin Kathrin Giehl.
Chorausflug nach Regensburg; musikalische Gestaltung des Gottesdienstes in der Wallfahrtskirche "Maria Habsberg". Festgottesdienst anlässlich der Altarweihe in der Pfarrkirche durch Weihbischof Werner Radspieler. Adventskonzert in der neu gestalteten Pfarrkirche.
Am Karfreitag Aufführung der "Johannespassion" von H. Paulmichl. Die Solostellen werden von Mitgliedern des Chores übernommen. Mitwirkung an einem Benefizkonzert in der evangelischen Kirche"St. Laurentius' in Aschbach zugunsten der Renovierung der dortigen Orgel. Chorausflug nach Bamberg mit Stadtführung und Besuch der Katakomben. Gestaltung des Gottesdienstes anlässlich der Nachprimiz von Ralf Scharf und Markus Kohmann. Ausflug nach Iphofen mit Gottesdienstgestaltung und Teilnahme am Dekanatschortreffen in Höchstadt. Musik zum Advent in der Pfarrkirche mit Chor , Orgel und Harfenmusik.
Ein lang ersehnter Wunsch des Chores geht in Erfüllung: Anschaffung eines Konzertklaviers der Firma Sailer in Kitzingen. Ein nicht alltägliches Konzertereignis findet am 07.07.96 in der Aula der Volksschule statt. Unter dem Motto "Musikfabrik ..das etwas andere Konzert“ erklingen neben Opernchören ("Champagner her!“ von Joh. Strauss), Volksliedern ("Wie herrlich ist's im Grünen') und Klaviersonaten moderne Chorsätze aus der Popmusik. Spektakulär anzusehen auch die Klavierstücke zu sechs Händen. Die musikalische Einlage der "Magic Harmonists“ oder das Gitarrensolo unseres "Jimmy Hendrix" Michael Giehl runden das Programm ab. Nicht zu vergessen, die gewitzte und spritzige Moderation von Peter Messingschlager. (nach oben)
In diesem Jahr geht der Chorausflug nach Würzburg. Im Mai Teilnahme am Liederabend des Gesangvereins Schlüsselfeld in der Stadthalle. Höhepunkt des Jahres ist das Konzert am 22.06.97 in der Marienkirche unter dem Titel "Laudate dominum" mit Werken für Chor, Streicher und Orgel von Buxtehude, Telemann, Vivaldi u. a.. Es wirken mit; Gesangssolisten und ein Streicherensemble. Den Abschluss des Jahres bildet das bereits zur Tradition gewordene Adventskonzert mit Meditationen.
Musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes anlässlich des 25 jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Otto Münkemer. Pfarrer Otto Münkemer, ein großer Förderer und Freund unseres Chores, wird vom Erzbischof beauftragt, die Pfarrei St. Ludwig in Ansbach zu übernehmen. Im Oktober Einführungsgottesdienst des neuen Pfarrers Norbert Geyer. Erstes Konzert der Magic Harmonists unter dem Motto "4 harmonisches mit piano und sax“ in der neuen Schulaula. Chor und Orgelkonzert zum Jubiläum 10 Jahre EisenbarthOrgel. (nach oben)
Konzert
Dankgottesdienst am Pfingstmontag in der Pfarrkirche zum 20-jährigen Jubiläum des Chores der Pfarrkirche St. Johannes d.T. Am 11. Juli 1999 Jubiläumskonzert unter dem Motto "Kirchenmusik aus aller Welt“ in der Pfarrkirche. Nach Abschluss ihres Kirchenmusikstudiums tritt Kathrin Giehl eine Kirchenmusikerstelle in Mainburg an und kann daher die Tätigkeit als Dirigentin und Organistin in der Pfarrei Schlüsselfeld nicht mehr ausüben. Nachfolger wird ab September der aus Frauenaurach stammende Jörg Beckenbauer, der in Regensburg Kirchenmusik studiert. Am 05. Dezember findet das erste Konzert unter Leitung des neuen Dirigenten statt. Unter dem Motto „Das Licht kommt in die Welt“ werden traditionelle Chorliteratur sowie Gospels aufgeführt.
In diesem Jahr geht der Chorausflug nach Mainburg, der neuen Wirkungsstätte von K. Giehl. Nach Donaufahrt und Besuch von Kloster Andechs übernimmt der Chor die musikalische Gestaltung des Abendgottesdienstes in Mainburg. Im Juli wird der Chor nach Bamberg in die Karmelitenkirche eingeladen und übernimmt die musikalische Gestatlung eines Festgottesdienstes. Das Adventskonzert am 05.12. steht unter dem Motto „Im Jubel ernten“. Beeindruckend war der Einzug des Chores mit dem gregor. Choral „Conditor alme siderum“ in die halbdunkle Pfarrkirche. Auch diesmal bereicherten Gastmusiker mit Flöten-, Gitarren- und Orgelmusik das Programm.
Konzert
2001 beendete Jörg Beckenbauer erfolgreich sein Studium an der FH für Kirchenmusik in Regensburg. Es war zu erwarten, dass er aus beruflichen Gründen, seine Tätigkeit als Dirigent beim Chor der Pfarrkirche aufgeben musste. Doch zum Glück für den Chor war es Jörg B. möglich, trotz seiner hauptberuflichen Tätigkeiten an der städt. Musikschule in Erlangen und bei seiner Band, „Die Nachtschwärmer“, den Chor weiterhin als Dirigent zur Verfügung zu stehen. Der Chorausflung im Frühjahr ging in die nähere Umgebung nach Nürnberg. Besichtigt wurden die Kaiserburg, sowie die Katakomben. Am Abend musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes in der Nürnberger Pfarrei „Herz-Jesu“. Eingeladen hatte der in Schlüsselfeld durch seine Diakonatszeit bestens bekannte dortige Kaplan Frank Gmelch. Am 03.11.2002 fand in der Aula der Volksschule ein weltliches Konzert, unter dem Motto „Songs an einem Herbstabend“ statt. Neben bekannten Musicalhits aus Cats und Phantom der Oper waren auch alte deutsche Volkslieder, und fetzige Klavier-Rag`s zu hören. Aufgrund der vielen Termine wurde die schon traditionelle „Musik zum Advent“ in diesem Jahr von Instrumentalisten, sowie den Magic Harmonists gestaltet. (nach oben)
Begonnen hat das Jahr mit einem Weihnachtskonzert in der Karmelitenkirche in Bamberg. Der Chorausflug ging in die neuen Länder, nach Plauen. Bei Regen besichtigte man die Stadt, ein altes Bergwerk sowie eine Tropfsteinhöhle. Am Abend gestaltete der Chor einen Gottesdienst in Schwarzenbach an der Saale bei Pfarrer Joachim Cibura (ein guter Bekannter unseres Dirigenten). Viel Spass hat die Aufführung der Gene Rosso Messe an Ostern gemacht.
Am 12. April fand unser Chorausflug statt. Diesmal ging`s in die Fränkische Schweiz. Nach rasanten Fahrten auf der Sommerro-delbahn in Pottenstein besuchten wir die Binghöhle sowie die Burg Rabenstein. Am Abend übernahmen wir die musikalische Gestal-tung der Vorabendmesse in Unterleinleiter. An den Kar- und Ostertagen hatte unser Chorleiter wieder ein ab-wechslungsreiches Programm zusammengestellt. Höhepunkt war sicherlich am Ostersonntag das Halleluja aus Händel`s Messias. Zum alljährlichen Chorabschluss im Juli hatte dieses Jahr unsere Christiane Bachmayer zu einer Gartenfeier eingeladen. Viele Mitglieder des Chores waren am 18.10.2003 im Dom, als un-ser Tenor Georg Paszek dort von Weihbischof Werner Radspieler zum Diakon geweiht wurde. Am Abend wirkten die Männerstimmen des Chores bei der Komplet in der Marienkirche mit. Am Sonntag, beim Einführungsgottesdienst unseres neuen Diakons in der Pfarrei, durfte der Chor natürlich nicht fehlen. Und auch bei der anschließenden Feierstunde in der Stadthalle überbrachte der Chor „musikalische“ Glückwünsche. Ein weiteres „Highlight“ im Jahr 2003 war die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes zur Wiedereinweihung der Aschba-cher Pfarrkirche St. Marien am 07. Dezember. Besonders freute uns das Lob an dem Chor durch Erzbischof Ludwig Schick. An Weihnachten wird der Chor in der Mette am Heiligen Abend und im Festgottesdienst am ersten Weihnachtsfeier zu hören sein. Besondere Einladung auch zum weihnachtlichen Singen am ersten Feiertag nach dem Hauptgottesdienst an der Krippe am Marktplatz. (nach oben)
Im Jahr 2004 feierte der Chor sein 25-jähriges Bestehen. Der Chorausflug ging diesmal nach Dinkelsbühl. Am Abend gestalteten wir musikalisch einen Gottesdienst in der Pfarrei Christkönig in Ansbach bei unserem früheren Diakon und jetzigen Pfarrer dieser Gemeinde, Frank Gmelch. Im Sommer gestaltete der Chor in der Pfarrkirche anläßlich des Jubiläums einen Dankgottesdienst in der Pfarrkirche. Schade, dass Pfarrer Norbert Geyer nicht anwesend war.
Höhepunkt des Jubiläumsjahres war das Adventskonzert. Unterbrochen durch drei Bach-Präludien, gespielt vom Chorleiter Jörg Beckenbauer, der auch die Gesamtleitung des Konzertes inne hatte, zeigte der vom Altersdurchschnitt der Sänger gesehen junge Chor sein vielseitiges Können. Das temperamentvoll vorgetragene „Jubilate Deo“ von Orlando di Lasso wechselte mit einem einfühlsam gestalteten Neuen Geistlichen Lied „Selig seid ihr“ von Peter Janssens, dem das anspruchsvolle und mit Bravour gemeisterte Stück „O Nata Lux“ für 8stimmigen Chor folgte. Auf die Adventszeit stimmten schließlich die Chorsätze „Heiland reiß die Himmel auf“ und „Macht hoch die Tür“ ein. In diese Thematik passte auch der 6stimmige Chorsatz „So liebt Gott die Welt“ mit Sopran-Solo. Bereichernd waren auch die Beiträge der aus dem Chor stammenden Solisten für die Sopran- und Tenorsoli sowie die Begleitung mit der Querflöte. Bei den Gospels im dritten Teil schließlich rissen die Sänger die vielen Besucher mit, die insgesamt eine wunderschöne Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest erleben konnten (Pressetext).
Das Jahr 2005 begang für den Chor mit einer Überraschung. Chorleiter Jörg Beckenbauer hat angekündigt, dass er - aus beruflichen Gründen - den Chor nicht mehr weiterführen kann und zum Ende der Saison seine Tätigkeit beenden wird. Doch Gott sei Dank kam es anders. Aufgrund beruflicher Veränderungen steht Beckenbauer dem Chor weiter zur Verfügung. Ein arbeitsreiches Jahr stand vor uns. Am 07.01.2005 hat der Chor an einem Benefizkonzert der Feuerwehr zugunsten der Flutopfer in Südostasien teilgenommen. Viele andere Gruppen waren beteiligt. Der Abend war ein voller Erfolg. Über 6000,00 € Spenden konnten erzielt werden. Im April führte uns der diesjährige Chorausflug nach Ingolstadt. Beeindruckend die tolle Akustik in der dortigen Stadtkirche. Nach dem Osterprogramm ging es weiter im Programm. In einem Festgottesdienst am 24.06.2005 anläßlich des Besuches von Erzbischof Dr. Ludwig Schick in unserer Pfarrei haben wir eine kleine Orchestermesse aufgeführt. Ein großer Erfolg war das Sommerkonzert am 17.07.2005 in der Marienkirche Schlüsselfeld.
Das Jahr 2006 war für unseren Chor wieder sehr ereignis- und arbeitsreich. Neben der musikalischen Gestaltung der Festgottesdienste in der Weihnachts- und Osterzeit präsentierte der Chor sich auch in diesem Jahr mit zwei Konzerten.
Beim Sommerkonzert am 23.07.2006 unter dem Motto "Open up wide" standen diesmal Gospels im Vordergrund. Unterstützt wurde der Chor dabei von einer kleinen Band und von Marina Tinz (übrigens die Nichte von unserem Chorleiter Jörg), die mit ihrem Sologesang das Publikum begeisterte und auch optisch eine wirkliche Augenweide war. Ein Lob auch an unser Publikum, die bei den fetzigen Liedern mit rhythmischen Klatschen für die richtige Stimmung sorgten. Ein wirklich gelungenes Konzert, das uns sehr viel Spaß bereitet hat.
Völlig gegensätzlich hierzu war das Konzert in der Adventszeit am 10.12.2006. Unter dem Motto "Denn er hat seinen Engeln befohlen" standen hauptsächlich Lieder aus der Romantik auf dem Programm. Der Chor wagte sich an sehr anspruchsvolle Chorliteratur heran. Zu hören waren u.a. ein 7-stimmiges Ave Maria von Anton Bruckner, das stimmungsvolle Abendlied von Josef Rheinberger, sowie das adventliche "Machet die Tore weit" von Johann Heinrich Lützel. Wieder sehr eindrucksvoll war Barbara Kahlert an der Querflöte, die bereits zum zweiten Mal bei uns zu Gast war. Dank auch an Franz Hünnerkopf für die Orgelbegleitung.
Ende Juli wurde in einem vom Chor musikalisch gestalteten Gottesdienst Pfarrer Norbert Geyer aus der Pfarrei verabschiedet. Er tritt eine neue Stelle in der Pfarrei St. Heinrich in Fürth an. Anfang September besuchte uns unser neuer Pfarrer Oliver Schütz in einer Chorprobe. Wir waren sehr betroffen, als wir einige Tage später von der schweren Erkrankung erfahren mussten.
Ein Höhepunkt im Jahr 2006 war sicherlich, dass wir im Herbst unser neues Zuhause im Pfarrheimneubau beziehen durften. Wir fühlen uns sehr wohl in den neuen freundlichen hellen Räumen und finden es sehr praktisch, dass die Kirche in direkter Nachbarschaft liegt.
Der Kirchenchor hat ein sehr abwechslungsreiches Jahr 2007 hinter sich gebracht. Die ersten 5 Monate waren geprägt von der Probenarbeit für den Festgottesdienst zur Einweihung des Pfarrzentrums, für Ostern und für unseren Chorausflug.
Dieser führte uns von 11.- 13. Mai nach Berlin, wo wir herrliche und erlebnisreiche Tage verbringen durften. Wir waren in einem Hotel auf dem Gelände des Johannes-stifts untergebracht. In der dortigen Kirche gaben wir am Samstag Abend ein reines Chorkonzert, in dem wir viele unserer anspruchsvollsten Chorstücke zum Besten gaben.
Nach dem Chorausflug verkündete unser Chorleiter Jörg Beckenbauer, der uns die letzten 8 Jahre geleitet hat, seinen Abschied.
Da der Chor sich zum Ziel gesetzt hatte, den Festgottesdienst zur Einführung von Pfarrer Schupp zu umrahmen, erklärte sich unser Tenor Bernd Reitwiesner bereit, die Leitung übergangsweise bis zu diesem Termin zu übernehmen. Ihm sagen wir hierfür noch einmal ein herzliches Vergelt´s Gott.
So begaben wir uns also auf die Suche nach einem neuen Chorleiter. Erfreulicherweise meldete sich auf unsere Inserate und Aushänge in diversen kirch-lichen Blättern und in Musikschulen ein Bewerber, den wir sogleich zu einem Ge-spräch einluden.
Am 5. Oktober konnten wir den neuen Chorleiter Martin Popp in unserer Mitte begrüßen. Mit ihm haben wir einen „Chef“ gefunden, der die Chorstunden auf eine etwas andere, aber sehr interessante Art und Weise hält und das Niveau des Chores sichert noch steigert.
Neben den üblichen Gottesdiensten an Ostern und Weihnachten wirkten wir beim Festgottesdienst zum Priesterjubiläum von Pfarrer Erhard Schupp mit. Unser größtes Projekt in diesem Jahr war das Geistliche Konzert am 19. Oktober unter dem Motto „Könnt ich fliegen“ u. a. mit Felix Mendelssohn Bartholdy: Hymne „Hör mein Bitten“, drei geistliche Lieder für Alt und Chor, Richte mich Gott, Motette für Frauenchor op. 39/2 sowie Werken von Distler und Schütz.
Im Jahr des 30-jährigen Chorjubiläums gab es zusätzlich zu den üblichen Auftritten des Chores drei Höhepunkte: Zum einen das Festkonzert am 10. Mai mit Werken von Buxtehude, Mendelssohn-Bartholdy, Purcell u. a., zum anderen den Festgottesdienst mit Jubiläumsfestakt am 26.7. mit Gospelmusik, bei dem wir auch unsere zwei Gründungsmitglieder Helene Schmuck und Sr. Sigtrud Regner ehrten. Zu Ende ging dieses Jubiläumsjahr mit einem besinnlichen Adventskonzert am 3. Advent.
Gemeinsames Dekanatschorkonzert unter Leitung von Erich Staab am 16. Mai in Geiselwind – zur Wiederinbetriebnahme der generalsanierten Orgel gestaltete der Chor am 24.07. einen Festgottesdienst mit der D-Dur Messe von Dvòrak. Weihnachten 2010 sang der Chor in der Christmette und in der Vesper am 1. Weihnachtstag.
Dieses Jahr begann mit der einzigartigen Aufführung der Oratorien Jephte und Jona von Giacomo Carissimi am 20. März! Zudem musizierten wir gemeinsam mit Instrumental- und Gesangssolisten Werke von Heinrich Schütz, Girolamo Frescobaldi und Johann Herrmann Schein. Nach der Gestaltung der Kar- und Ostertage, widmete sich der Chor der musikalischen Ausgestaltung der Hochzeit von Claudia Kübrich in Hohn am Berg und bot zum Pfarrfest im Juni eine offene Chorprobe an. Bereits am 17.09. stand dann schon der Festgottesdienst zur Diakonenweihe von Gerd Neumeier in Nürnberg auf dem Plan.Wir schlossen das Jahr mit Gregorianik im November und der musikalischen Ausgestaltung der Christmette und der Weihnachtsvesper ab.
Die besonderen Akzente waren in 2012 der Chorausflug nach Michelfeld, wo wir in der Asamkirche auftraten, die Primiz von Gerd Neumeier am 24. Juni in Schlüsselfeld als auch das Weihnachtskonzertam 30.12., bei dem wir das Weihnachtsoratorium von Heinrich Fidelius Müller als auch Gloria und Credo aus der D-Dur Messe von Dvòrak mithilfe von Manuela Spitzkopf (Sopran), Michael Tischler, (Tenor) und Alexander Huhn an der Orgel zu Gehör brachten.
Um unseren Chor etwas bekannter zu machen, reisten wir in 2013 nach Geiselwind, Burgwindheim und Mühlhausen und gestalteten dort jeweils einen Gottesdienst. Neben der „üblichen“ liturgischen Mitgestaltung der Feiertage schlossen wir mit einem Weihnachtskonzert mit Hammerschmidt: Machet die Tore weit, Brahms: Englischer Gruß, Coventry Carols sowie Orgelwerken u. a. Georg Böhm: Allein Gott in der Höh sei Ehr und Daquin: Noél étrangerzum letzten Sonntag im Jahr unsere musikalische Arbeit ab.
Nach einem ruhigen Start ins Jahr und den Ostertagen, bereiteten wir uns in Kooperation mit der Pfarrband St. Johannes auf den besonderen Gottesdienst „Chor meets Pfarrband“ vor, der am 13.07. stattfand. Das Jahr beschlossen wir mit der Gestaltung der Christmette!
Wir organisierten für den 10. Mai das Muttertagskonzert mit den Glamouretten. Selbst luden wir am 17.05. in die Marienkirche zu „Rosa Mystica“ ein und führten hier gemeinsam mit Vokal- und Instrumentalsolisten von Mozart die Missa brevis in D-Dur und die „Litaniae Lauretanae“, sowie „Beatus vir“ von Monteverdi auf.
Nach der Gestaltung der Kar- und Ostertage widmeten wir uns ganz der Vorbereitung unseres Oktoberkonzerts „nichts ohn ihn“, bei dem wir am 23.10. in die Pfarrkirche Schlüsselfeld einluden und u.a. von Johann Sebastian Bach aufführten, die Strophenarie „Alles mit Gott und nichts ohn ihn“, die Motette „Lobet den Herrn, alle Heiden“, die Kantate „Der Herr denket an uns“, „Gute Nacht, du Weltgetümmel“, „Welt, ade, ich bin dein müde“ und von Johann Christoph Bach die Motette „Sei getreu bis in den Tod“. Zur Christmette musizierten wir dann u.a. die doppelchörige Weihnachtsmotette „Ehre sei Gott in derHöhe“ von Johann Michael Bach und das „Fürchtet euch nicht“ von Andreas Raselius.
Am 26.03. sangen wir u. a. beim Passionskonzert in Wachenroth das Kyrie (messe de notre dame) von Guillaume de Machaut, „If ye love me“ von Thomas Tallis und „Christus factus est“ von Anton Bruckner.Nach dem Karfreitag mit dem Choral „Ehre sei dir Christe“ aus der geistlichen Chormusik von Hugo Distler und dem „Adoramus te, Christe“ von Lud. Viadana und anderen Stücken, musizierten wir dann in der Osternacht neben den üblichen Psalmen „Du schenkst uns die Freude“, „Triumph Triumph“ und „Wir wollen alle fröhlich sein“. Zur Trauung von Kathrin Strickroth und Christian Schmitt am 10. Juni in Aschbach, St. Marien sangen wir „Keinen Tag soll es geben“, „Santo“ das „Ave verum“ von Mozart und das „Ave Maria“ von Thomas Ludovico da Vittoria. Am 25.06. gestalteten wir den Kirchweihgottesdienst mit Werken von Mendelssohn, dem doppelchörigen „Heilig“ und „Denn er hat seinen Engeln befohlen“, sowie dem „Hebe deine Augen auf zu den Bergen“ für Frauenchor. Mit den Auftritten beim Adventszauber und der Christmette beschlossen wir das Jahr.
Das Jahr 2018 begannen wir noch in der Weihnachtszeit am 7. Januar mit dem Konzert „goodwill“. Mithilfe von neun Instrumental- und vier Gesangssolisten brachten wir außer Messiah I noch die Bachkantate „Selig ist der Mann“ und die Einlagesätze aus Bachs Magnificat „Vom Himmel hoch“, „Freut euch und jubiliert“, sowie „Gloria in excelsis Deo“ zu Gehör. Neben den Hochfesten des Kirchenjahres musizierten wir beim Kreiserntedankfest am 23.09. u. a. von John Rutter „For the beauty oft the earth“ und das „Jauchzt dem Herrn“ von Mendelssohn. Und beim Adventszauber drei böhmische Lieder für Frauenchor, das gregorianische „Veni, veni Emmanuel, „Tochter Zion“, sowie „Lully lullay“.
Nach den Ostertagen präsentierten wir in unserem Jubiläumsjahr am 05. Mai ein Geistliches Konzert mit dem Titel „behold“. Mit zwölf Instrumental- und fünf Vokalsolisten brachten wir Messiah Teil II und III, sowie die Bachkantate „Du wahrer Gott und Davids Sohn“ als auch die doppelchörige Mottete„Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ von Johann Sebastian Bach zu Gehör. Dieses Konzert im Besonderen, aber auch viele andere davor, waren nur Dank der großzügigen Unterstützung durch unsere Sponsoren möglich. Am 23.06. stand dann der Besuch von Sr. Sigtrud und Sr. Carissima im Steinbachtal in Würzburg an. Wir gestalteten dort eine Vesper mit, bei der wir aus dem „Pange lingua“ von Georg Joseph Vogler das „Tantum ergo“ sangen, wie auch „Nun jauchzt dem Herren“, „Jauchzt dem Herrn, alle Welt“ von Mendelssohn und das Abendlied von Rheinberger.Am 27.07. gestalteten wir einen Gottesdienst, in dem Pfr. Dettenthaler dem Chor eine Dankes- und Jubelurkunde des Erzbischöflichen Ordinariats zu unserem 40jährigen Jubiläum überreichte. Unser Chorsprecher Karl Pröls nahm sie für uns alle in Empfang. Hier sangen wir von Rutter „All things bright and beautiful”, die Rheinberger-Hymne “Dein sind die Himmel“ und die Lieder „Nun jauchzt dem Herren“ und „Here I am Lord“, zu denen uns unser Chorleiter Martin Popp mehrstimmige Sätze geschrieben hatte. Wir beschlossen unser „Arbeitsschuljahr“ mit Gegrilltem und mitgebrachten Salaten sowie Bier, Radler oder Wasser an einem schönen Sommerabend.